Galerie Lünener Straße Bild 1

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Meine Superkräfte, 2022

Ein Kunstprojekt im FZ Lünener Straße mit der Bildenden Künstlerin Claudia Terlunen.
Zwei Wochen lang kam Frau Terlunen in die Einrichtung am Hoeschpark, so konnte das Projekt besonders intensiv umgesetzt werden. Die Kinder beschäftigten sich dabei mit der Frage, welche Superkräfte sie selbst haben und welche Helden und Heldinnen sie gerne wären. Aktiv setzten sie sich mit ihren eigenen Stärken und Schwächen auseinander. Mit diesen Fragen streiften sie Themen der Diversität und Inklusion.
Finanzierung: FABIDO (40%-Anteil der Gesamtkosten) und Kulturbüro Stadt Dortmund aus dem Projektfonds Künste in der Kita (60%-Anteil der Gesamtkosten).

 

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Beep Beep, 2022

Zwei Monate lang wurde das Familienzentrum Lünener Straße zum Filmset. Die Regisseurin und Filmemacherin Ulrike Korbach ließ gemeinsam mit Kindern im Alter von 4-6 Jahren einen Film entstehen. Kinder wurden zu Drehbuchautor_innen, Bühnenbildner_innen und Schaupieler_innen. Die Geschichte erzählt von einem Alien, das versehentlich auf der Erde landet und auf die Hilfe von Menschen und Tieren angewiesen ist.
Die Kinder erstellten aus Alltagsmaterialien ihre Kostüme. Um den Film mit der STOP-MOTION-Technik drehen zu können, haben die Kinder für die Charaktere der Geschichte Knetfiguren hergestellt.
Der Umgang mit Filmkamera, Spotlight-Beleuchtung, Laptop, Schneideprogramm und Diktiergerät gehörte zum täglichen Equipment. An vielen Projekttagen haben Kinder und Mitarbeitende das Endprodukt BEEP BEEP gemeinsam erarbeitet.

Finanziert wurde das wunderbare Projekt durch die Förderung von Kultur macht Stark-Bündnisse für Bildung, BKJ und dem Programm Künste öffnet Welten, initiiert durch Kunstreich im Pott e. V., Ulrike Korbach. 

 

Aus dem Projekt "Mutig, mutig" Bild_1

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Mutig, mutig, 2022

Ein Theaterpädagogisches Projekt im FZ Lünener Straße mit der Theaterpädagogin Barbara Feldbrugge.
Von August bis Dezember 2022 kam Barbara zwei- bis dreimal wöchentlich ins Familienzentrum am Hoeschpark, in die Lünener Straße und entwickelte zusammen mit 12-15 Kindern im Alter von vier bis sechs Jahren das Theaterstück mutig, mutig. Als Vorlage diente ihnen das gleichnamige Bilderbuch von Lorenz Pauli und Kathrin Schäfer, in dem verschiedene Tiere aufeinander treffen und aus Langeweile einen Wettkampf organisieren, bei dem entschieden werden sollte, wer wohl am mutigsten ist. 
Doch zunächst haben sich die Kinder mit dem Thema Mut im Allgemeinen auseinandergesetzt. Dabei haben sie viele Aspekte von Mut kennengelernt. Es braucht Mut, um über einen Balken zu balancieren, um vor Leuten etwas zu vor zu führen, um anderen Menschen zu vertrauen oder eben auch dafür, dass man sich traut zu sagen, was man sich nicht zutraut oder dass man Hilfe braucht. 

Dann kamen unterschiedliche Tiere hinzu und die Frage: Haben die Tiere auch Angst oder sind sie alle mutig? Die Kinder haben die Tiere gespielt und dadurch nachempfunden, welche Charaktere jedes Tier wohl mitbringt. Jedes Kind hat sich ein Lieblingstier ausgesucht und die Rollen wurden vergeben.

Nun konnte das Theaterstück zusammen mit den Kindern entwickelt werden. Die Szenen entstanden aus Improvisationen der Kinder. In dieser Phase ist auch das Bühnenbild entstanden, bei dem alle Beteiligten mitgewirkt haben. Nach intensiven Proben führte die Gruppe das Stück zweimal auf, einmal vor den anderen Kita-Kindern und einmal vor den Eltern. Die Arbeit und das eingebrachte Engagement der Kinder aber auch der Erzieher*innen hat sich gelohnt, denn es gab jede Menge Applaus!

„Bei einigen Kindern war es schön zu sehen, wie sie sich immer mehr geöffnet haben und eigene Initiative gezeigt haben, indem sie auf einmal anfingen, eine Szene zu spielen. Andere, die vorher zurückhaltender waren, sind in ihrer Rolle als Tier aufgegangen und haben, auch wenn sie die deutsche Sprache nicht gut beherrschten, ihren Platz im Theaterstück gefunden.“ (Barbara Feldbrugge)

Das Projekt wurde finanziert durch den Regierungsbezirk Arnsberg aus der Projektförderung „Künstlerinnen und Künstler in die Kita“. 


 

 

Tanzprojekt - Der wilde Wutz

Tanzprojekt – Der wilde Wutz

Der wilde Wutz, 2022

Ein Tanzprojekt im FZ Lange Straße mit der Tanztheaterpädagogin Birgit Götz.
Mit dem spartenübergreifenden Tanzprojekt DER WILDE WUTZ SUCHT EINEN FREUND wurde den Kindern im Alter von vier bis sechs Jahren der Unterschied von ideellen und materiellen Werten vermittelt. Durch die Geschichte von Wutz, der seine Höhle verlässt und nicht alles mitnehmen kann, wurde der Migrationshintergrund vieler Kinder in der Einrichtung aufgegriffen. In der Geschichte haben die Kinder mit Wutz unterschiedliche Wesen, Tiere und Kulturen kennengelernt. Mit Musik, Erzählungen und szenischen Sequenzen wurde alles zu einer Tanztheatergeschichte dramaturgisch verbunden.
Finanzierung: FABIDO (40%er Anteil der Gesamtkosten) und Kulturbüro Stadt Dortmund aus dem Projektfonds Künste in der Kita.  

Der Kinderchor im FZ Friedrich-Henkel-Weg

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Kinderchor im Friedrich-Henkel-Weg

Musik verbindet uns und ist in der Lage, jeden Menschen zu berühren. Zu den Urerfahrungen des Menschen gehören Klang und Rhythmus. Jenseits von Sprache und Intellekt, von Herkunft und Traditionen, von Religion und Nationalität, lassen sich Menschen durch Klang und Musik berühren und erreichen. Musik macht Freude, belebt die Stimmung oder schenkt uns Ruhe und Frieden. Musik bietet Möglichkeiten des Ausdrucks, der Bewegung, des Spiels und der Freude. Kinder sind schon sehr früh in der Lage Melodien, Rhythmen, Instrumente, Lautstärke und individuell noch weitere musikalische Parameter wahrzunehmen. Wir lieben Musik und bringen dies im Kinderchor zum Ausdruck. Es gibt einige Instrumente, die den Kindern zur freien Verfügung stehen. Kinder haben viel Freude sich mit den Musikinstrumenten auszuprobieren und Klänge zu erfahren. Im Opernhaus z.B. dürfen Kinder auch selbst die Instrumente berühren und manchmal gelingt es auch Töne zu produzieren. Die musikalische Frühförderung kann ein Gefühl für Rhythmus und Klänge sowie für klassische Musik vermitteln. Wir kooperieren mit der Musikschule der Stadt Dortmund, nehmen an Sitzkissenkonzertenteil und besuchen sehr gerne das Opernhaus.

Der lebendige Raum
Drei Monate lang haben die Kinder der Kindertageseinrichtung Lange Straße mit der Künstlerin Tabea Sieben ihre eigenen Räume erforscht und anschließend Modelle gebaut. Sie haben die Kita quasi nachgebaut. Dazu sind sie durch ihre Gruppenräume gegangen, um heraus zu finden, wie sich dieser überhaupt anfühlt. Was kann man ganz konkret darin machen, welche Funktion hat dieser Raum? Auch die Küche, den Glaskasten und den Flur haben die Kinder genau unter die Lupe genommen. Entstanden sind Modelle, die sich besonders durch ihr „Ausstattung“ kennzeichnen. Selbst Spaghettis zum Mittagessen kommen im Raum vor, so wie im echten Leben eben zur Mittagszeit.